Der Vorbereitungsdienst

eine Bestandsaufnahme

Heft 2/2022

  • Jelko Peters, Der Vorbereitungsdienst als Institution der zweiten Phase der Lehrkräfteausbildung und seine Organisation
  • Hagen Kunz, Siegfried Uhl, Der Vorbereitungsdienst: Desiderate und Perspektiven der Forschung
  • Bernhard Seelhorst, Der Vorbereitungsdienst: „Angst, Jammer, Schein und Lüge“? Überlegungen dazu, wie ein vielleicht nicht ganz zu Unrecht bestehendes Bild vom Vorbereitungsdienst ins rechte Licht gerückt werden kann
  • David Gerlach, Lehrerbildner:innen im Vorbereitungsdienst und ihre Ausbildungspraxis: Erkenntnisse aus einem qualitativ-rekonstruktiven Forschungsprojekt
  • Fabian Dietrich, Ungewissheit pädagogischen Handelns im Referendariat – Zur Ausbildungslogik der zweiten Phase der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung
  • Kira Elena Weber, Berufsspezifische Ressourcen und Professionalisierung von Lehrkräften im Vorbereitungsdienst – Welchen Beitrag kann der Einsatz eigener Videos leisten?
  • Heinz Kaiser, Neue Wege der Lehrkräfteausbildung – Anmerkungen und Vorschläge aus der Sicht eines Studienseminarleiters
  • Tim Pörschke, Lars Schmoll, „Ohne Haltung geht es nicht“ – Anmerkungen zu einer wirksamen Lehrer:innenbildung
  • Klaus Goergen, Haltung zeigen? – Zum Verhältnis von Recht und Moral

Medien

  • Guter Unterricht in der zweiten Phase der Lehramtsausbildung
  • Chancenungleichheit: geplant, organisiert, rechtlich kodifiziert
  • Auslandspraktika in der Lehrkräftebildung

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Hagen Kunz, Siegfried Uhl

Der Vorbereitungsdienst

Desiderate und Perspektiven der Forschung

Reformvorhaben von nennenswerter Größe werden von Regierungen und Verwaltungen am ehesten und vielleicht überhaupt nur dann in Angriff genommen, wenn eine ernstzunehmende Krise droht oder schon eingetreten ist und in der Öffentlichkeit Wellen schlägt (Uhl 1995). Der PISA-Schock, dem das TIMSS-Vorbeben vorausgegangen war, wurde im Jahr 2001 zu einem solchen Auslöser für großangelegte Umgestaltungsmaßnahmen im gesamten Kultusbereich, nicht zuletzt auch beim Vorbereitungsdienst und in den Studienseminaren (Terhart 2021). Das enttäuschend mittelmäßige Abschneiden der deutschen Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich und die damit verbundene Erschütterung des Vertrauens in das eigene Schulwesen hatten schnell zu aufgeregten, manchmal geradezu fiebrigen Auseinandersetzungen über die Ursachen der Missstände und die richtigen Wege aus der Krise geführt. Die Kultusministerien der Länder und ihre politischen Spitzen gerieten unter erheblichen Handlungsdruck. Mit einer Zügigkeit, die sich von ihrer sonst eher bedächtigen Arbeitsweise abhob, kündigte die Kultusministerkonferenz schon wenige Monate nach Bekanntwerden der PISA-Ergebnisse „sieben Handlungsfelder“ mit breitgefächerten Maßnahmen an, die die Voraussetzungen für bessere Schülerleistungen schaffen sollten: von der „Verbesserung der Sprachkompetenz bereits im vorschulischen Bereich“ und der „Förderung bildungsbenachteiligter Kinder“ über den „Ausbau von schulischen und außerschulischen Ganztagsangeboten“ bis hin zur Einführung „von verbindlichen [Bildungs-]Standards sowie eine[r] ergebnisorientierte[n] Evaluation“ des gesamten Schulwesens. Es ist bemerkenswert, dass der Lehrerbildung einschließlich der Fort- und Weiterbildung mit den „Maßnahmen zur Verbesserung der Professionalität der Lehrertätigkeit“ ein eigenes Handlungsfeld zugedacht und sie damit zu einem der Hauptschauplätze der Reformtätigkeit erhoben wurde (KMK 2002, 6 f.).

David Gerlach

Lehrerbildner:innen im Vorbereitungsdienst und ihre Ausbildungspraxis

Erkenntnisse aus einem qualitativ-rekonstruktiven Forschungsprojekt

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Heinz Kaiser

Neue Wege der Lehrkräfteausbildung

Anmerkungen und Vorschläge aus der Sicht eines Studienseminarleiters

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Tim Pörschke, Lars Schmoll

„Ohne Haltung geht es nicht“

Anmerkungen zu einer wirksamen Lehrer:innenbildung

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