Wissen und Können

Heft 3/2023

Auszug aus dem Inhalt:

Johannes König; Professionelles Wissen von Lehrpersonen: Bedeutsam für ihr Handeln und das Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler

Jean-Luc Patry; Der Pädagogische Takt. Vom Wissen und Können zum Tun

Bernadette Strobl, Wilfried Datler; Innere Arbeitsmodelle an der Schnittstelle von Wissen und Können.

Tina Seidel, Annika Diery, Patricia Schöppner, Claudia Nerdel, Jana-Kristin von Wachter,

Doris Lewalter, Maria Gruber, Alfred Riedl; „Praktisch kompetent und wissenschaftlich fundiert“ – Kompetenzorientierung und Evidenzbasierung als Säulen der Lehrkräftebildung an der Technischen Universität München

Diethelm Wahl; Wirkungsvolle Lehr-Lern-Arrangements für den Weg vom Wissen zum Handeln

Manfred Lüders, Nancy Quittenbaum; Erste Schritte vom Wissen zum Können: Methodentraining für effektives Unterrichten

Diemut Ophardt, Jan Pfetsch, Christiane Buchholtz, Christine Ladehoff, Carolin Lohse; Verknüpfung von Wissen und Können in Unterrichtsnachbesprechungen

Carola Junghans; Seminardidaktische Möglichkeiten der expliziten Nutzung impliziten Wissens für den Professionalisierungsprozess

Tina Hascher; Von der Bedeutung der Emotionen im Praktikum der Lehramtsausbildung

Melanie Leonhard, Tobias Leonhard; Ungenügend. Zur Relationalität und Relativität von Wissen und Können im Studium zum Lehrberuf

Medien

Bernhard Seelhorst [Binder/Oelkers (2022): Funktionen und Leistungen der Allgemeinen Pädagogik]

Jörn Peters [Lenz/Menthe/Waitz/Düker (2022): BNE in Schule und Lehrkräftefortbildung]


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Diethelm Wahl

Wirkungsvolle Lehr-Lern-Arrangements für den Weg vom Wissen zum Handeln

Wie man in der Lehrerbildung professionelle Kompetenzen anbahnen kann

Ein viel zu selten hinterfragter Mythos beherrscht unser Bildungssystem. Es ist der Aberglaube, man könne das Entstehen professioneller Kompetenzen dadurch gewährleisten, dass man möglichst viel Wissen vermittelt. Dem entgegen zeigen empirische Forschungsergebnisse, dass sich durch die Aufnahme umfangreichen Wissens das beobachtbare Handeln keineswegs in vergleichbarem Maße verändert. Das gilt nicht nur für die Lehrerbildung, sondern ist auch in anderen renommierten Studiengängen festzustellen. Für das Pflegestudium hat dies beispielsweise meine Doktorandin Renate Schwarz-Govaers (2005) dokumentiert. Beim Vergleich der am Krankenbett videografierten Pflegehandlungen Erstsemestriger und Achtsemestriger waren erstaunlich geringe Unterschiede zu beobachten. Biografische Randnotiz: Eine meiner Bekannten hat nach glänzend absolviertem Medizinstudium ihre Berufstätigkeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses begonnen. Sie beichtete mir: „Ich konnte nichts!“

Melanie Leonhard, Tobias Leonhard

Ungenügend.

Zur Relationalität und Relativität von Wissen und Können im Studium zum Lehrberuf

Prüfungen lassen sich als Hürden innerhalb des gesellschaftlichen Berechtigungswesens beschreiben, an denen unter Inanspruchnahme des sog. Leistungsprinzips (vgl. Verheyen 2018) Entscheidungen über die Progression in institutionell strukturierten Bildungsgängen gefällt werden. Geprüft wird dabei Vielfältiges, in unterschiedlichen Zeiträumen und unterschiedlichen Graden von Klarheit bezüglich der Erwartungen.

Wissen und Können stellen dabei zwar zentrale Gegenstände der Prüfungen in (Aus-)
Bildungsinstitutionen dar, werden aber gerade in der Lehrpersonenbildung unter dem Begriff der Eignung auch um feldadäquate Haltungen oder Einstellungen ergänzt. In Prüfungen jedweder Art muss ein mindestens hinreichendes Ausmaß an Wissen und Können (oder eben der „richtigen“ Haltungen) gegenüber einer Prüfinstanz zur Darstellung gebracht werden, schriftlich etwa in Klausuren und Essays, performativmündlich (als Prüfungsform dank Chatbots gerade wieder im Aufwind), performativpraktisch oder als komplexe Materialisierung etwa im Rahmen eines Portfolios oder gar eines Videoportfolios (vgl. Bäuerlein & Fraefel 2016).

Johannes König

Professionelles Wissen von Lehrpersonen:

Bedeutsam für ihr Handeln und das Lernen ihrer Schülerinnen und Schüler

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Carola Junghans

Seminardidaktische Möglichkeiten der expliziten Nutzung impliziten Wissens für den Professionalisierungsprozess

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Tina Hascher

Von der Bedeutung der Emotionen im Praktikum der Lehramtsausbildung

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Tina Seidel, Annika Diery, Patricia Schöppner, Claudia Nerdel, Jana-Kristin von Wachter, Doris Lewalter, Maria Gruber, Alfred Riedl

Praktisch kompetent und wissenschaftlich fundiert

Kompetenzorientierung und Evidenzbasierung als Säulen der Lehrkräftebildung an der Technischen Universität München

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